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03.07.2025

Barbour & die offene Straße: Das Motorrad-Erbe, das eine britische Ikone prägte

Wenn man an Barbour denkt, kommen einem vielleicht gewachste Jacken, sanfte grüne Hügel oder sogar die britische Königsfamilie in den Sinn. Doch hinter dem ländlichen Charme und dem zeitlosen Stil verbirgt sich ein raues, weniger bekanntes Kapitel in der Geschichte von Barbour – eines, das auf offener Straße entstand und von Geschwindigkeit, Ausdauer und Innovation geprägt ist. Dies ist die Geschichte von Barbours Motorrad-Tradition und davon, wie sie bis heute das Design und die Produkte der Marke beeinflusst.

Die Anfänge: Ein Dienstprogramm für die Arbeiterklasse

Barbour wurde 1894 von John Barbour in South Shields, einer Schiffbaustadt an der Nordostküste Englands, gegründet. Ursprünglich bekannt für die Herstellung strapazierfähiger Ölzeug-Kleidung für Seeleute, Hafenarbeiter und Arbeiter, erwarb sich Barbour schnell einen Ruf als Hersteller wetterfester Bekleidung, die selbst den härtesten Bedingungen standhielt.

Doch erst in den 1930er Jahren gelang dem Unternehmen der Durchbruch – hin zu einer neuen, schnell wachsenden Zielgruppe: den Motorradfahrern.

Die Barbour International Jacke: Eine Legende wird geboren

Im Jahr 1936 brachte Barbour ein Modell auf den Markt, das zu einem seiner bekanntesten Klassiker werden sollte: die Barbour International Jacke. Sie wurde speziell für die schnell wachsende Welt des Motorradrennsports und des Trial-Sports entwickelt und bestand aus schwerer, gewachster Baumwolle, die Wind- und Wasserschutz bot, ohne dabei an Flexibilität oder Funktionalität einzubüßen.

Zu den wichtigsten Funktionen gehörten:

  • Ein Gürtel für eine figurbetonte Passform beim Reiten
  • Schräg angesetzte Brusttaschen für einfachen Zugriff beim Radfahren
  • Eine Sturmklappe zum Schutz vor Wind und Regen
  • Eine Kartentasche auf der Rückseite – groß genug für Routenpläne und Rallye-Unterlagen

Das waren nicht nur stilistische Entscheidungen, sondern praktische Designelemente, die genau auf die Bedürfnisse von Wettkampfreitern zugeschnitten waren. Und es hat funktioniert.

Von der Leistung zum Stil: Der Wandel

In den 1980er Jahren ging es bei Motorrädern weniger um den Wettkampf als vielmehr um Kultur. Lederjacken wurden im Rennsport zur Norm, doch die Ästhetik der gewachsten Baumwolljacken von Barbour hatte sich zu einem eigenständigen Phänomen entwickelt. Die International-Jacke war nicht mehr nur ein Sportkleidungsstück, sondern zu einem modischen Statement geworden. Stadtfahrer, Motorradbegeisterte und sogar Menschen, die noch nie einen Gashebel berührt hatten, begannen, Barbour-Jacken zu tragen – nicht wegen ihrer Funktionalität, sondern wegen dessen, wofür sie standen: Freiheit, Widerstandsfähigkeit und Rebellion. Dieser Übergang von Funktion zu Mode markierte einen entscheidenden Moment in der Geschichte von Barbour. Der Rauheit und Schmutz der Motorradwelt war ein Kleidungsstück entsprungen, das über den rein praktischen Nutzen hinausging. Plötzlich war gewachste Baumwolle cool.

Barbour International: Eine Marke, die wiedergeboren wurde

In Anerkennung der anhaltenden Faszination seiner Biker-Wurzeln wagte Barbour 2011 einen mutigen Schritt und lancierte Barbour International als eigenständige Marke, die sich ganz auf das Motorrad-Erbe des Unternehmens konzentriert. Während die Hauptmarke Barbour auf ländliche Eleganz setzte, erschloss sich Barbour International eine Nische im urbanen Lifestyle, geprägt von Geschwindigkeit und Lässigkeit.

Diese Sparte ermöglichte es Barbour, tief in seine Biker-DNA einzutauchen und Kollektionen zu entwerfen, die sich direkt an klassischer Motorradbekleidung orientierten, aber für den modernen Alltag aktualisiert wurden.

Zu den Merkmalen, die die Kleidung von Barbour International heute auszeichnen, gehören:

  • Schlankere Silhouetten, die an die taillierte Passform klassischer Reitjacken erinnern
  • Motorrad-inspirierte Details wie Metallreißverschlüsse, Kragen mit Schnallen und Ellbogenpatches
  • Monochrome Farbpaletten mit Schwarz-, Grau- und tiefen Olivtönen, die eine raue, industrielle Atmosphäre vermitteln
  • Funktionsstoffe, die den Leistungsgedanken bewahren, ohne dabei den Komfort zu vernachlässigen

Moderner Einfluss: Tradition trifft auf urbane Lässigkeit

Heute ist Barbour International eine Marke, die sowohl Geschichte als auch Stil verkörpert. Ihre Designs machen sich auf einem Café Racer in Shoreditch ebenso gut wie in einem Pub auf dem Land. Hier finden Sie traditionsbewusste Jacken wie das Modell „Original International“ neben leichten, wetterfesten Parkas, Steppjacken und Freizeitkleidung im Motorrad-Stil.

Der Geist des Motorradfahrers – unabhängig, abenteuerlustig, ein bisschen rebellisch – pulsiert nach wie vor in jedem Entwurf. Er zeigt sich in den Silhouetten, in den Stoffen und in der Ausstrahlung.

Zudem setzen Prominente und Modeikonen weiterhin auf den Barbour International-Look. Von David Beckham bis hin zu Rihanna und in unzähligen Modestrecken sorgt das Motorrad-Erbe der Marke für einen unverwechselbaren, coolen Touch, der nie aus der Mode kommt.


Eine Funktion, die man nie vergisst

Während die „International“-Linie eher auf Lifestyle setzt, hat Barbour seine Wurzeln im Funktionsbereich nicht vergessen. Viele der heutigen Jacken sind nach wie vor mit gewachster Baumwolle, Sturmklappen und verstellbaren Ärmelbündchen ausgestattet – nicht nur aus optischen Gründen, sondern für den praktischen Einsatz. Und für diejenigen, die tatsächlich Motorrad fahren, hat Barbour zudem limitierte Auflagen von Jacken mit Motorrad-Zertifizierung auf den Markt gebracht, um seine Glaubwürdigkeit bei passionierten Motorradfahrern zu wahren.


Für die Fahrt gebaut, für das Leben gestaltet

Barbours Motorradtradition ist mehr als nur eine Hintergrundgeschichte – sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Markenidentität. Von den staubigen Pisten der ISDT bis hin zu den Straßen moderner Städte hat das Erbe aus Geschwindigkeit, Ausdauer und Unabhängigkeit die Art und Weise geprägt, wie Barbour seine Kleidung entwirft.

Die Wachsjacke, die einst schlammbespritzte Reiter in den Highlands trocken hielt, wird heute von Stadtbewohnern, Kreativen, Abenteurern und allen getragen, die sich von ihrem Charme angezogen fühlen. Das ist die Kraft echter Tradition – wenn etwas, das für die Leistung geschaffen wurde, zu etwas wird, das die Menschen ein Leben lang lieben.

In einer Welt, die ständig dem nächsten Trend hinterherjagt, erinnert uns Barbour International daran, dass manche Dinge – wenn sie mit Bedacht und Authentizität hergestellt werden – nie aus der Mode kommen.

Ob zur Ausstattung von Teams mit Kundenkontakt oder zur Schaffung eines einheitlichen Erscheinungsbilds bei Veranstaltungen und im Markenauftritt – die klassischen Wachsjacken, maßgeschneiderten Steppjacken und Smart-Casual-Kleidungsstücke von Barbour verbinden Funktionalität mit müheloser Eleganz. Dank individueller Branding- und Stickoptionen können Unternehmen den traditionellen Charme von Barbour mit ihrer eigenen Identität verbinden und so in jedem Umfeld einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Entscheiden Sie sich für Barbour, um Ihre Marke mit Stil, Komfort und beständigem Selbstbewusstsein zu präsentieren.

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